Die Wellington-Saga – Versuchung

 

Autorin: Nacho Figueras und Jessica Whitman
Verlag: Blanvalet
Seiten: 416
ISBN: 9783734103728
Preis: € 12,99 [D] | € 13,40[A]

Leseprobe

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Champagner und Jetset interessieren die junge und kluge Tierärztin Georgia nicht. Daher stimmt sie wenig begeistert zu, ihren besten Freund zu einem der glamourösen Reitturniere in Wellington, Florida, zu begleiten. Ausgerechnet Alejandro, der unglaublich attraktive älteste Sohn des mächtigen Del Campo Clans, wirft dort ein Auge auf sie und zieht sie wie ein Sturm in eine Welt, in die Georgia so gar nicht zu passen scheint. Doch er ist kein Mann, der ein Nein akzeptiert …

Band 1 der romantischen Wellington-Trilogie!

 

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Bei der Wellington Saga fällt einem als erstes das sehr edel gehaltene Cover auf. Es ist sehr schlicht und besticht vor allem durch die schimmernde Perlmuttoptik.

Die Geschichte ist abwechselnd aus der Perspektive von Georgia und Alejandro geschrieben, die Sprünge zwischen den Beiden sind allerdings nicht sehr gut markiert. Es kommt dadurch leider des Öfteren vor, dass man im neuen Absatz anfangs nicht recht weiß von welcher Seite aus jetzt erzählt wird. Hier wäre es auf jeden Fall sehr ratsam, die Wechsel besser zu kennzeichnen.

In die Handlung an sich findet man sich sehr schnell ein. Wie zu erwarten ist das Buch sehr Pferde-lastig, aber sehr detailliert beschrieben und gut erklärt, dass auch Nicht-Pferde-Liebhaber einen guten Eindruck davon bekommen.

Die Liebe zum Reitsport und zu den Pferden, merkt man dem Autor auf jeder einzelnen Seite des Buches an. Er versucht so gut es geht die Gefühle und die Verbundenheit, die der Reiter zu seinem Pferd spürt, auf Papier und somit dem Leser näherzubringen.

Besonders gut haben mir die Hauptprotagonisten Georgia und Alejandro gefallen. Endlich mal kein kleines Naivchen oder ein machohafter herrischer Milliardär. Beide sind reifer, überlegter und stehen mit beiden Beinen fest im Leben. Leider kommen meiner Meinung nach die Nebencharaktere etwas zu kurz und werden nur grob umrissen.

Der Anfang der überaus vorhersehbaren Geschichte zieht sich leider ein wenig wie alter Kaugummi. Mir fehlte hier etwas die Spannung. Alles verlief in den vorgegebenen Mustern. Man spürt das Knistern und leidenschaftliche Prickeln zwischen den Beiden, allerdings kamen richtige Gefühle bei mir nicht an.

Durch den zähen Beginn fand ich es dann doch sehr schade, dass der Schluss im Vergleich sehr schnell und doch eher lieblos erzählt wurde. Ich fand die Liebesbekundungen der Beiden weder glaubhaft noch nachvollziehbar. Hier hätte ich mir auf alle Fälle mehr Gefühl erwartet. (Dass der Autor dazu im Stande ist, hat er ja bei den Pferden gezeigt 😉 Ich hab mich dadurch zumindest in Sugar verliebt)

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Das Buch lässt sich leicht lesen und wenn man mal damit angefangen hat, kann man es auch schwer weglegen. Man erhält einen interessanten Einblick in die Welt des Polosports und in die Freizeitaktivitäten der Privilegierten. Die Gefühle gegenüber des Sportes und der Pferde bringt der Autor perfekt rüber und auch Leidenschaft und Erotik kommen nicht zu kurz. Lediglich mit der Romantik hapert es, die blieb meiner Meinung nach etwas auf der Strecke.

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